Das Geheimnis gesunder Ernährung

Wasser ist einer der wichtigsten Stoffe für den menschlichen Körper. Es reguliert die Körpertemperatur und ist Transportmittel für Mineralien und Spurenelemente. Schon nach drei Tagen ohne Wasser droht akute Lebensgefahr.

Jeden Tag verliert der Körper ungefähr 2,5 Liter Wasser. Einen Teil davon nimmt er über die Nahrung wieder auf. Die restliche Menge muss er in Form von Getränken zu sich nehmen. Laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollte man täglich rund zwei Liter trinken. Mineralwasser ist hier die erste Wahl. Es ist gesund und schmeckt, löscht den Durst und passt zu jeder Gelegenheit. Und das alles ganz ohne Kalorien. Welches Wasser für welchen Menschen das Richtige ist, muss jeder selbst in puncto Geschmack und Lebensweise entscheiden.

Wie viel brauchen wir?

Der Körper braucht Wasser – es kann nicht durch andere Getränke wie zum Beispiel Kaffee, Schwarztee, Milch oder Alkohol ersetzt werden. Bei schwerer körperlicher Arbeit, Sport oder Hitze steigt der Bedarf an Flüssigkeit.

Wie viel Wasser jeder braucht, hängt von verschiedenen Faktoren wie zum Beispiel dem Alter, der Lebensweise oder auch der Art der täglichen Arbeit ab.

Die Faustregel

Ein gesunder Mensch benötigt etwa 30 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht. Das sind bei 65 kg zwei Liter und bei 100 kg drei Liter Wasser am Tag.

Stellen Sie sich am besten schon morgens die Trinkmenge für den Tag in Sichtweite bereit und denken Sie auch in Ruhepausen ans Trinken.

Kinder

Viele Kinder trinken in der Regel zu wenig. Geeignete Getränke sind Mineralwasser, Erfrischungsgetränke, ungesüßter Tee oder verdünnte Saftschorle.

Hier gilt: Ein dreijähriges Kind benötigt etwa 750 ml täglich, ein sechsjähriges Kind bereits einen Liter und ein zehnjähriges Kind rund eineinhalb Liter täglich.

Erwachsene

Die meisten Erwachsene trinken oft zu wenig und zum falschen Zeitpunkt. In jedem Büro gibt es eine Kaffeemaschine, doch Wasser sucht man oft vergebens. Wer tagsüber zu wenig trinkt, hat abends ein Flüssigkeitsdefizit. Wichtig ist eine gleichmäßige Verteilung der Trinkmenge über den Tag.

Das gleiche gilt übrigens auch für Jugendliche.

Senioren

Bei älteren Menschen treten oft Flüssigkeitsmangel und damit eine Reihe von Krankheitssymptomen auf. Im Alter lässt das Durstempfinden nach und das Bindegewebe kann Wasser nicht mehr so gut speichern. Regelmäßiges Trinken ist daher sehr wichtig, um fit zu bleiben.

Flüssigkeitsmangel erkennen

Mögliche Anzeichen für einen Flüssigkeitsmangel sind z.B. Müdigkeit, Kopfschmerzen, trockener Mund und trockene Schleimhäute, Vergesslichkeit und körperliche Schwäche.

Wenn wir durstig sind, fehlen uns bereits zwei bis drei Gläser Wasser – so reicht das Trinken von einem Glas nicht aus, selbst wenn das Durstgefühl für einen Moment verschwindet.

Kochsalz

Etwa 12 bis 15 Gramm Kochsalz (Natriumchlorid) nehmen wir durchschnittlich pro Tag zu uns. Die Hälfte davon würde ausreichen. Bestimmten Personengruppen wird empfohlen, sich möglichst kochsalzarm zu ernähren. Dazu gehören zum Beispiel Menschen, die von Bluthochdruck betroffen sind – und das sind in Deutschland etwa 20 bis 30 Millionen Menschen (Quelle: Deutsche Hochdruckliga e.V.).
Auch Diabetiker mit hohem Blutdruck sollten weniger Salz verzehren.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) rät, bei hohem Blutdruck nicht mehr als maximal sechs Gramm Kochsalz pro Tag zu verzehren – das ist etwa ein Teelöffel.

Wichtig: Dabei sollte nicht nur auf den Salzstreuer geachtet werden, sondern auch auf versteckte Salze, zum Beispiel in geräucherten Fleisch- und Wurstwaren.

Auch Mineralwasser enthält Kochsalz. Die DGE rät daher, zur Unterstützung einer kochsalzarmen Ernährung Wasser mit weniger als 20 Milligramm Natrium pro Liter zu trinken.
Mit einem Natriumgehalt von nur 1,1 Milligramm pro Liter ist Black Forest still besonders natriumarm und Deutschlands kochsalzärmstes Mineralwasser.

Den Tag mit einem Glas Wasser starten

Claudia Lenz ist Diplom-Ökotrophologin und arbeitet als Lektorin und Autorin von Büchern zu Ernährungs- und Gesundheitsthemen.
Im Interview erklärt die Essener Ernährungswissenschaftlerin, worauf beim Trinken zu achten ist:

Welches Trinkverhalten empfehlen Sie?

„Am besten ist, etwa alle ein bis zwei Stunden, ein bis zwei Gläser Mineralwasser zu trinken. Zu viel Flüssigkeit auf einmal scheidet der Körper ungenutzt aus, ohne dass sie aus dem Darm ins Blut aufgenommen wurde. Außerdem rate ich schon morgens zum Kaffee oder Tee ein Glas Mineralwasser zu trinken, um mit reichlich Flüssigkeit in den Tag zu starten.“

Welche Getränke eignen sich besonders?

„Als Durstlöscher eignen sich kalorienarme, ungesüßte Getränke am besten.“

Unser Tipp: Mineralwasser hat gar keine Kalorien.

Woran erkennt man, dass man zu wenig getrunken hat?

„Zeichen für einen Flüssigkeitsmangel sind zum Beispiel ein geringer Harndrang, trockene Haut, Kreislaufprobleme, Muskelkrämpfe, Konzentrationsschwäche, chronische Müdigkeit und Stressanfälligkeit.“

 

Übrigens: Hungergefühle zwischen den Mahlzeiten können fehlgedeutete Durstsignale sein.

Was sind die Vorteile von niedrig mineralisiertem Wasser?

„Es eignet sich als neutralisierender Begleiter von Speisen und Getränken. Aber auch als unaufdringlicher, vielseitig kombinierbarer Durstlöscher. Je niedriger der Mineraliengehalt, desto neutraler der Eigengeschmack.“

„Niedermineralisiertes Wasser bietet sich zudem für die Zubereitung von Babynahrung an. Säuglinge und Kleinkinder reagieren besonders empfindlich auf Kochsalz und Mineralien. Ihre Nieren sind noch nicht ausgereift und würden unnötig belastet. Bei Erwachsen schützt niedermineralisiertes Wasser vor einer zu hohen Natriumzufuhr.“

Fragt unsere Gesundheitstrainerin!

Ihr habt Fragen zu gesundheitlichen Aspekten unseres stillen Wassers?
Helga Benz ist UGB-Gesundheits-Trainerin im Bereich Ernährung sowie Doemens Wassersommelière und beantwortet gerne eure Fragen.

Einfach eine Mail mit eurem Anliegen an info@blackforest-still.de senden oder anrufen unter +49 (0)7806-987-220.