Stille beginnt im Kopf: Stille & Bewegung gegen Stress

Um 6:30 Uhr bimmelt dein Wecker so unsensibel wie immer. Du wirfst dir kurz etwas über, weckst die Kids, ziehst sie an und richtest ihr Vesper. Schnell noch Zähne putzen und los geht's: erst zur Kita, dann zur Schule und schließlich ins Büro. Gestern hast du leider nicht alles geschafft, doch jetzt hat der Chef auch schon die nächste Aufgabe für dich. Nebenbei denkst du immer wieder an die Weihnachtsgeschenke, die dir noch fehlen…

So ein Stress schon wieder! Wie soll man das eigentlich alles schaffen? Manchmal merken wir gar nicht, wie "viel" langsam, aber sicher "zu viel" wird. Unser Körper und unsere Seele sind nicht dafür gemacht, pausenlos zu performen. Unser Kopf braucht ab und an ein bisschen Stille, einen Tapetenwechsel, eine Fokusänderung. Kurzum: Ohne "Me Time" geht's nicht.

Wald & Bewegung:
Aktive "Me Time" im Grünen

Um eine solche Auszeit optimal zu nutzen, haben wir von Black Forest still einen Geheimtipp für dich: Schon 15 Minuten im Wald genügen vielen, um das Stresslevel merklich runterzufahren.
Damit ist ein Besuch im Grünen fast genauso effektiv wie Sport. Am besten also, du kombinierst Natur und Bewegung miteinander! Ob Spazieren, Joggen, Wandern, Biken oder Übungen entlang des Trimm-Dich-Pfads – wichtig ist schlicht, du bewegst dich. Jede Form von Aktivität im Wald tut gut und schenkt unserem Kopf die Stille, die er zwischendurch immer mal braucht. Ganz besonders förderlich für unsere körperliche und geistige Gesundheit sind natürlich auch Yoga und Entspannungsübungen, bei denen wir unseren Körper gezielt in die Erholung führen.

Tieferes Ruhegefühl: Muskelentspannung für die Seele

Vielleicht hast du schon einmal von der "Progressiven Muskelentspannung nach Jacobson" gehört? Hintergrund dieser Methode: Stress und andere seelische Belastungen erhöhen mit der Zeit die Anspannung in unserer Muskulatur. Das wiederum schlägt sich nach einer Weile auf die Psyche nieder – ein klassischer Teufelskreis. Der amerikanische Arzt Edmund Jacobson fand heraus, wie man ihn durchbricht. Indem man einzelne Muskelgruppen gezielt anspannt und wieder entspannt, lassen sich unterschwellige muskuläre Beanspruchungen auflösen. Das sorgt für ein vertieftes Ruhegefühl für Körper und Geist.

Übung: Anspannung und Entspannung

Eine Übung, die sich an Jacobsons Verfahren anlehnt, möchten wir dir heute vorstellen. Sie lässt sich prima in einen kurzen Waldspaziergang integrieren, du brauchst nur ein paar wenige Momente innehalten und schon wirst du fühlen, wie dein Stresslevel sinkt.

Such dir einen Ort im Wald, an dem du ungestört bist und du dich wohlfühlst. Du kannst dich hinsetzen oder die Übung im Stehen durchführen – wie es für dich gemütlicher ist. Wenn du deinen Körper intensiver spüren möchtest, kannst du auch auf einem Bein balancieren.

Wenn du eine Ausgangsposition gefunden hast, die sich für dich gut anfühlt, falte die Handflächen vor der Brust wie zum Gebet.

Atme langsam und tief durch die Nase ein und halte die Luft an. Presse nun deine Handflächen fest aneinander. Nach 10 bis 20 Sekunden beendest du die Anspannung und nimmst den Druck von deinen Handflächen. Dabei atmest du kräftig, aber gleichförmig durch den Mund wieder aus, bis du keine Luft mehr in deinem Brustkorb spürst.

Nimm ein paar ruhige Atemzüge und spüre dabei, wie sich deine Muskeln in den Händen, den Armen, den Schultern und im Oberkörper angenehm entspannen. Führe die Übung anschließend noch drei oder vier Mal durch. Ganz zum Schluss schüttelst du deine Arme von den Schultern ausgehend ordentlich aus und lässt sie wieder locker neben deinem Körper hängen.

Gönn dir einen tiefen Schluck Black Forest still und spüre dabei, wie frei du dich nun fühlst. Merkst du schon, wie dir sprichwörtlich der Ballast von den Schultern genommen wurde? Dann schenke deiner Umgebung doch ein Lächeln.

Mit unserer Übung hier kennst du nun eine simple Methode, um deinen Fokus in nur wenigen Augenblicken neu auszurichten und neue Energie für die Aufgaben des Alltags zu sammeln. Du musst dazu natürlich nicht unbedingt im Wald unterwegs sein, die Übung funktioniert überall dort, wo du einen Moment der Stille für dich freimachen kannst. Allerdings verstärkt ein Besuch im Grünen die Entspannungseffekte für dich deutlich.

Schon Erich Kästner wusste um die Anti-Stress-Wirkung der Natur und schrieb in seinem Gedicht "Die Wälder schweigen":

Man flieht aus den Büros und den Fabriken.
Wohin, ist gleich! Die Erde ist ja rund!
Dort, wo die Gräser wie Bekannte nicken
und wo Spinnen seid'ne Strümpfe stricken,
wird man gesund.

Auch die gute Waldluft hilft uns beim entspannen, schließlich versorgt sie unsere Muskeln bei der Übung optimal mit Sauerstoff. Doch benötigen Körper und Seele auch ausreichend Flüssigkeit, um gesund zu bleiben. Insbesondere für aktive Menschen lautet daher eine ganz wichtige Regel: Stay hydrated! Unser kochsalzarmes Mineralwasser gibt dir dafür genau das, was du brauchst!

Dein Team von Black Forest

Dunkelgrüne Blätter im Wald
Flaschenabbildung Black Forest still

Perfekter Begleiter

Unser Black Forest still in den handlichen, unzerbrechlichen 0,5-Liter und 1,0-Liter PET-Flaschen aus 100% Recycling-Material. Du findest sie beim Getränkehändler deines Vertrauens oder bei uns im Webshop.

Black Forest Secrets

In unserer neuen Rubrik Black Forest Secrets verraten euch Partner und Freunde von Black Forest in kurzen Interviews ihre persönlichen Geheimnisse rund um die Themen Schwarzwald und Entschleunigung. Wo liegen die schönsten stillen Stellen? Wie kann man im Wald am besten entspannen? Kann man den Schwarzwald vielleicht sogar schmecken und wenn ja, wonach schmeckt er?

Unser erster Interviewpartner ist Hansjörg Mair, Geschäftsführer der Schwarzwald Tourismus GmbH.
Schaut gleich mal rein!